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Die Wüste schwebt

Wenn der Sahara-Sand um die Erde wandert
Jedes Jahr wehen gigantische Sandstürme durch die Erdatmosphäre, manche haben eine Ausdehnung von der Größe Spaniens. Millionen Tonnen Sand werden so jedes Mal über 5000 Kilometer weit transportiert. Bis nach Südamerika. Hier regnen sie wie eine gewaltige Nährstoffdusche über dem Regenwald ab.
Das Phänomen Wüstenstaub
Im Frühling 2006 brachten über 300.000 Tonnen Sand und Staub das öffentliche Leben in der 14-Millionen-Stadt Peking zum Erliegen. Solche Sandstürme peitschen jedes Jahr zwischen Anfang März bis Ende Mai aus der mongolischen Wüste nach Nordchina heran, doch seit einigen Jahren verschlimmert sich das Problem.
Eine außergewöhnliche Forschungsreise
Am deutschen Institut für Luft und Raumfahrt in Oberpfaffenhofen hat man die Bedeutung des Wüstensandes und dessen Einfluß auf unser Klima erkannt. Mit dem Forschungsflugzeug Falcon gingen Wissenschaftler des Instituts unlängst auf eine außergewöhnlichen Forschungsreise in die Wüste.
Der Einfluß des Wüstenstaubs auf unser Klima
Die Expedition in die Saharawüste bringt bereits vor Ort erste Ergebnisse, die alle überraschen. Grafiken, errechnet aus Laserdaten, zeigten ein interessantes Bild: Die Staubschicht, über der Wüste ist 5 Kilometer dick, sehr konstant, und an ihrer Obergrenze scharf abgeschlossen. Das bedeutet: Je kompakter die Schicht ist, desto weiter kann sie wandern.
Mineralien im Staubteppich
Es gibt im Wüstenstaub Partikel, die nehmen schneller als andere Sonnenstrahlen Energie auf und speichern sie. Wissenschaftler haben nun untersucht, aus welchen Mineralien diese Staubteppiche bestehen.
Quelle URL: http://www.3sat.de/dynamic/sitegen/bin/sitegen.php?tab=2&source=/hitec/magazin/98236/index.html



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